Einen schon seit einiger Zeit geäußerten Wunsch erfüllte mir Mama am Wochenende: unsere Küche verwandelte sich in eine Backstube – für, wie man in der Oberlausitz sagt, Pfannkuchen. Als gebürtige Nürnbergerin möchte ich euch, zum besseren Verständnis
, die Begriffe “Berliner” und “Krapfen” nicht vorenthalten. Damit ihr das alle nachmachen könnt, hab ich euch das Rezept mal runtergetippt.
Für den Teig
- 500g Mehl
- 1/4l Milch
- 30g Hefe (frisch)
- 100g Margerine
- 2 EL Zucker
- 1 Ei
- Salz
Für die Füllung bzw die “Nachbereitung”
- Marmelade (Mein Tip: Erdbeer-Vanille
) - 1 Eiweiß
- Öl zum frittieren
- Zucker
- Mehl
Das Mehl sieben und Salz zugeben. Lauwarme Milch, Hefe und Zucker verquirlen und mit der zerlassenen Margarine zum Mehl geben. Den Teig tüchtig schlagen und anschließend abgedeckt 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. (Kleiner Tip: große Schüssel wählen. Bei uns gab´s plötzlich ein großes Plopp weil der Teig den Deckel aufgedrückt hat.
)
Nun nochmal gut durchkneten. Mehl auf eine Arbeitsplatte sieben und den Teig breit darauf ausrollen. Mit einer runden Form circa 10cm große Kreise ausstechen. Auf die Teigkreise gebt ihr nun einen Klecks von der Marmelade, streicht die Ränder mit Eiweiß ein und setzt einen zweiten Teigkreis als Deckel obendrauf. Die Ränder der 2 Teigschichten festdrücken, damit die Marmelade beim Frittieren nicht herausläuft. Jetzt legt ihr die Pfannkuchen-Rohlinge nochmal ca 1 Stunde zum Schlafen und Wachsen abgedeckt an einen warmen Ort.
In der Zwischenzeit dürft ihr schon die Friteuse anheizen, aber bitte nur die Mamis! Hat diese die richtige Temperatur erreicht, dürfen die süßen Leckereien von beiden Seiten gold-gelb gebacken werden. Zu guter Letzt werden die Pfannekuchen nun noch in Zucker gewendet.
Bon appetit!

